Kreidekreise arbeitet lösungsorientiert in wertschätzender Atmosphäre und hat langjährige Erfahrungen auf dem Gebiet der einvernehmlichen Scheidungen.
Aus berufsrechtlichen Gründen dürfen wir nur einen der beiden Eheleute vertreten. Kreidekreise unterstützt darin, Scheidungsfolgenvereinbarungen abzuschließen. So werden gerichtlichen Auseinandersetzungen für bestimmte Angelegenheiten vermieden. Dies erreichen wir mit der Durchführung eines Mediationsverfahrens oder auch in Gesprächen mit beiden Ehepartnern.
Vor einer Eheschließung berät Kreidekreise über die Notwendigkeit von Eheverträgen oder Testamenten. Neben dem (internationalen) Familienrecht ist Kreidekreise auf Familien in besonderen Lebenssituationen spezialisiert. Bei Unternehmern mit drohender Insolvenz ist die Anpassung von Eheverträgen und Testamenten notwendig. Eltern bekommen Hilfe bei Streitigkeiten wegen Sorgerecht oder Umgangsrecht sowie bei Versagen schulischer Fördermaßnahmen oder der Einstufung des GdB. Familienmitglieder die Opfer von Gewalt wurden, vertritt Kreidekreise als Nebenkläger.
Nicht immer ist ein friedlicher Weg möglich. Dann ist der Umgang oder Unterhalt über das Familiengericht einzuklagen. Kreidekreise hat langjährige Prozesserfahrung auf dem gesamten Gebiet des Familienrechts sowohl bei Amtsgerichten als auch vor dem Oberlandesgericht.
Schon König Salomo urteilte in einem Streit zweier Frauen um ein Kind. (AT; 1. Könige 3, 16-28)
Das Schauspiel „Der Kreidekreis" wurde im 13. Jahrhundert in China geschrieben. Die „Kreidekreisprobe" wird im Stück sowohl im Streit zweier Mütter bearbeitet als auch beim Streit zweier Liebenden. Die Frau steht im Kreidekreis, der Geliebte vermag es nicht, sie zu sich zu ziehen, sondern überlässt sie dem reichen Kaufmann. Die erste Frau des Kaufmanns verlangt dann später von diesem Mädchen das Kind, um sich das Erbe zu sichern. Im Kreidekreis zeigt sich jedoch die Liebe der echten Mutter.
Auf diese Legende geht wohl Bertold Brechts Theaterstück »Der Kaukasische Kreidekreis« zurück, in dem ein weiser Richter die »wahre« Mutter an ihrer Liebe zum Kind erkennt.
Mit Hilfe der Kreidekreises entscheidet der „Richter" über die Mutterschaft. Im „chinesischen" Kreidekreis ist die leibliche Mutter und im „kaukasischen Kreidekreis" die Pflegemutter die jeweils wahre Mutter, denn sie lassen das Kind los.
Noch heute ist der Streit um das Kind aktuell. Wie in Brechts Stück streiten Pflegeeltern mit den leiblichen Eltern um Kinder. Väter und Mütter wollen nach einer Trennung das Kind jeder für sich haben und teilen es Woche für Woche auf.
Brisant wird dieses Thema bei der Leihmutterschaft. In Deutschland ist die rechtliche Mutter die Frau, die das Kind geboren hat. Die biologische Mutter ist mit dem Kind nicht verwandt. Anders entschieden Richter in den USA, dort wollte die Leihmutter das Kind behalten und musste es an die biologische Mutter herausgeben.